20. März 2022

Join the cycle!

Werde Teil der Circular Fashion Bewegung

Kleidung ist mehr als nur ein modisches Statement. Immer wieder scheinen wir zu vergessen, was sich hinter einem simplen Kleiderkauf verbirgt: Nämlich ein langer Prozess der Herstellung, mit dem leider häufig eine hohe Umweltbelastung und Ausbeutung unserer Ressourcen einhergeht. Wusstest du, dass der durchschnittliche Wasserfußabdruck eines normalen T-Shirts bei 2.500 Litern, also 30 gefüllten Badewannen liegt? Oder, dass durch die Fashionindustrie jährlich 850 Mio. Tonnen CO2 Emissionen freigelassen werden? 

Kurz gesagt: Wenn wir uns für den Kauf eines neuen Kleidungsstücks entscheiden, entscheiden wir uns automatisch auch dafür, den Herstellungsprozess dieses Konsumguts und damit auch die „dreckige“ Textilindustrie zu unterstützen.


Deshalb ist es umso wichtiger, dass der Begriffs „Circularity“ in der heutigen Textilbranche kein Fremdwort mehr ist und hoffentlich weiter an Bedeutung gewinnt. Aber was genau versteht man nun unter dem „Circular Fashion Movement“?

Amelie

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Das Konzept einer Circular Economy

 

"Clothes that are designed, sourced, produced and provided with the intention to be used and circulate responsibly and effectively in society for as long as possible in their most valuable form, and hereafter return safely to the biosphere when no longer of human use.”

Wie Anna Brismar 2017 gut in Worte fasste, wird mit zirkulärer Mode eine Idee beschrieben, bei der jeder Schritt der Herstellung, also vom Design bis hin zur Produktion, auf die Langlebigkeit und Nachhaltigkeit des Produkts zurückzuführen ist. Das hört sich erst einmal einfach an, aber wie soll dies konkret von Textilunternehmen in der Praxis umgesetzt werden? Zuerst einmal kann man sich mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Ist dieses T-Shirt zeitlos?
  • Sind die Materialien die für die Produktion des Produkts genutzt werden nachhaltig und auch recyclebar?
  • Bekommen die ArbeiterInnen in den Herstellungsorten einen fairen Lohn?
  • Ist das Kleidungsstück dauerhaft und langlebig?
  • Können wir uns unsere Kunden mit diesem Style vorstellen?

Baumwolle in ihrer natürlichen Form

Was genau macht dieses Circular Economy Konzept nun aber anders?

Momentan folgt die Textilbranche mehrheitlich einem linearen Prozess. Mode wird massenstrategisch entworfen, Menschen kaufen die Produkte ein, und wenn das Konsumgut nicht mehr getragen wird oder „kaputt“ ist, dann landet es im Müll. Noch erschreckender ist der Fakt, dass die Kleidungsstücke dann in den wenigsten Fällen tatsächlich wieder verarbeitet werden. Nicht einmal 1% der heutzutage recycelten Textilien, werden tatsächlich in neue (und gute!) Materialien umgewandelt. Ein Großteil wird „gedowncycled“, also zu Produkten mit geringerer Qualität und Funktionalität verarbeitet. Der ganze Rest der übrig bleibt, landet auf Mülldeponien oder wird verbrannt. Und an dieser Stelle kommt nun die Circular Fashion Idee ins Spiel, bei der es prinzipiell darum geht einen „Kreis“ des Konsums zu bilden. Anstatt neue Produkte mit neuen Materialien und Stoffen zu entwerfen, wird das genutzt was sich eh im Kreislauf der Modewelt befindet. 

Das oberste Ziel ist es also, das lineare Modell „take, make, waste“ der Fashion Industry zu durchbrechen. Anstelle davon, sollen Produkte von Anfang an unter der Bedingung designt werden, dass diese auch wieder zurückkommen. Hierbei sollten die Textilien aus recycelten und organischen Materialien produziert werden, sodass das Endprodukt nicht giftig und 100% biologisch abbaubar ist und keine Mikrofasern (also Plastikpartikel) durch den Waschprozess in unsere Ozeane gelangen können. Zum Glück gibt es schon einige Companies, die diesem „circular model“ folgen und großflächig mit neuen Technologien darauf aufbauen. Das funktioniert zum Beispiel mit speziellen Techniken, die Materialien wie Baumwolle und PET recyceltes Polyester in qualitativ hochwertige Stoffe transformieren. Diese können dann für einen angemessenen Preis, an Unternehmen oder Konsumenten verkauft werden. Außerdem gibt es das Konzept der sogenannten „Circularity ID´s“, die als Bar-Code auf jedem Shirt vorhanden sind und es ermöglichen, ein Produkt schnell und einfach zurückzusenden, anstatt es in den Abfall zu werfen.

Hier noch einmal die wichtigsten Aspekte, die nach dem Circular Model zu beachten sind:

Design

measurable, bio-degradable, longevity

Use

care of product, longer lifetime

Reverse cycles

reuse materials, recycle cotton & fibres

Jeder Anfang ist schwer

Oft ist der Einstieg nicht ganz leicht und es braucht Zeit, bis die richtigen Verbindungen hergestellt sind. Gerade deshalb ist es wichtig mit anderen Unternehmen zu kooperieren. Nur gemeinsam kann die Modeindustrie vollständig zirkulär werden, sodass Lieferanten nur kreislauffähige Materialien nutzen, diese an die Produktionsstätte weitergeben und im Nachhinein Recycling- und Sortierbetriebe mit in den Kreislauf eingebunden werden und so weiter...

Was macht nun unsere Circular Collection aus?

It´s all about the materials. Mit unserer neuen Collection haben wir Kleidungsstücke geschaffen die zu 100% aus Bio-Baumwolle und PET recyceltem Polyester bestehen. Dadurch sind unsere Produkte teilweise schon aus recycelten Materialien und Abfallprodukten hergestellt (in diesem Fall aus Plastikflaschen). 

Unser finales Ziel ist es dabei, den Kreislauf komplett zu schließen. Die Vision dabei wäre es einen Exchange zu erschaffen, bei dem unsere Kleidungsstücke, wenn sie nicht mehr getragen werden, direkt an uns zurückgeschickt werden können. So können wir versuchen den “Circle” zu schließen und einen weiteren kleinen Beitrag für unsere Umwelt leisten.

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